PCB

PCB – was ist das?
Das ist ein Schulfach der bayerischen Mittelschule. Es setzt sich zusammen aus Physik, Chemie und Biologie. Ab der 5. Jahrgangsstufe wird es unterrichtet. Im Lehrplan Plus, der stufenweise ab dem Schuljahr 2017/18 eingeführt wird, wird das Schulfach dann „Natur und Technik“ genannt.
Im qualifizierenden Mitteschulabschluss kann es als Prüfungsfach alternativ zu GSE (Lehrplan Plus Geschichte, Politik, Geographie) und Englisch gewählt werden. In der schriftlichen Prüfung kann der Prüfling dann beweisen, dass er den Jahrgangsstoff der 9. Klasse beherrscht.
Hier werden naturwissenschaftliche Grundlagen gelegt, die auch für die Ausbildung in technischen Berufen eine Rolle spielen. Spaß macht den Schülern vor allem die Durchführung von Versuchen. Anschließend erfolgt eine sprachliche Beschreibung. Grundlegende Erkenntnisse sollen angebahnt werden, z.B. Wie ist ein einfacher Stromkreis aufgebaut? Was bewirkt die Sonne? Wie schauen menschliche Zellen im Mikroskop aus? Woraus bestehen Kunststoffe?
Eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten oder zum Industrieelektroniker und zu vielen weiteren technischen Berufen muss auf diesen gewonnenen Grundlagen aufbauen.

Hätten Sie`s gewusst?
Das ist ein Objektträger, ein Glasplättchen, auf dem ein gefärbter Gewebeschnitt liegt. Dieser Gewebeschnitt ist hauchdünn, er ist nur 5µm dick.
Mit bloßem Auge kann man keine Einzelheiten sehen.
Erst unter dem Mikroskop sieht man das Gewebe deutlich. Man erkennt einzelne Zellen und dunkel darin auch den Zellkern.
Große Lebewesen wie etwa Menschen bestehen aus Billionen Zellen, die perfekt zusammenarbeiten. Jede Zelle enthält alles, was notwendig ist, um zu überleben und ihre Funktion zu erfüllen. Eine durchschnittliche tierische Zelle hat einen Durchmesser von etwas 10 µm (ein Hundertstel Millimeter).
Heute benutzen Biologen bestimmte Färbemethoden, um die Einzelheiten, etwa in menschlichen Körperzellen, z.B. den Zellkern besser erkennen zu können.