Schulsprengel / Einzugsgebiet

aussenAb September 1969 gab es eine eigenständige Hauptschule an der Wiesentfelser Straße 53. Auffallend war und ist bis heute die stetige Zunahme des prozentualen Anteils an ausländischen Kindern.
Ein großes Problem seit Bestehen der Schule war eine notwendige Sanierung: Im Mai 1991 gab es eine erste Information durch das Umweltreferat bezüglich einer PCB-Belastung des Gebäudes. Im Januar 1995 stand fest, dass die Schule saniert werden musste. Die Kosten wurden auf 18 Millionen DM geschätzt. Es dauerte jedoch bis zum September 1999, bis der erste Bauabschnitt fertiggestellt worden war. Im März 2000 konnten die ersten beiden Klassen in sanierte Räume einziehen. Ende des Jahres konnten auch die neuen Verwaltungsräume im 1. Stock bezogen werden.
Dort befinden sich neben den Lehrerzimmern der Grund- und Hauptschule auch die beiden Schulleitungen.

Die Schule (Betonplattenbau der 60er Jahre) befindet sich in einem eng bebauten Gebiet mit vielen, teils großen, Sozialwohnungen für kinderreiche Familien. Unsere Schüler kommen überwiegend aus Elternhäusern mit Migrationshintergrund (bis zu 80%), überwiegend waren diese türkischer Herkunft. In letzter Zeit erfolgt eine große Zunahme der Schüler durch Flüchtlingskinder.
Zu unserem Schulsprengel gehört das große Neubaugebiet Freiham. Es ist erst im Entstehen, das Wohngebiet existiert erst auf dem Reißbrett, vom gemischten Gewerbegebiet ist schon ein Teil fertig gestellt. Dort wurde ein großer Flüchtlingscontainer aufgestellt für ca. 800 Flüchtlinge. Die S – Bahnstation ist bereits fertig gestellt. Spannend wird es für unsere Schule, da im geplanten großen Schulcampus mit ca. 3000 Schülern (Grundschule, Förderzentrum, Realschule, Gymnasium) keinerlei weitere Mittelschule vorgesehen ist.
Über die Zusammensetzung der zukünftigen Schülerzahl lassen sich derzeit keine Prognosen stellen. Die Schule beteiligte sich regelmäßig und engagiert an den Bürgerbeteiligungen zur Planung.
aulaNatürlich wächst die Schülerzahl in unserem Schulgebäude. Bereits jetzt herrscht eine qualvolle Enge, z.B. die Schulsozialarbeit der Grundschule ist in einer umgebauten Garderobe untergebracht. Aufgrund mangelnder Garderoben müssen die Mäntel entweder anbehalten oder im Raum in einem Haufen aufbewahrt werden. Das führt natürlich in einem kleinen Technikraum dazu, dass die Lehrkraft wegen der Unfallgefahr eine ganz besonders große Verantwortung hat und besonders umsichtig sein muss.
Im Herbst 2015 wurde auf dem Gelände ein Container mit vier Klassenräumen beziehbar, zwei davon hat die Mittelschule der Grundschule zur Verfügung gestellt, die dadurch eine Mittagsbetreuung anbieten kann. Die Mittelschule hat einen offen Ganztag (Jugendtreff, Kreisjugendring) und einen gebundene Ganztag von 5 bis 9. Das sind mittlerweile über 90 Schüler. Der kleine Essensraum ist nicht ausreichend, deshalb wurde glücklicherweise von F5 der Stadt München ein Raum auf der gegenüberliegenden Straßenseite behelfsmäßig angeboten. Die beiden Räume, die ersatzweise für eine Mensa zur Verfügung stehen, sind natürlich nicht für eine Verköstigung von vielen Schülern geeignet. Aufgrund der räumlichen Mängel (beispielsweise ohne ausreichende Belüftung) müssen Schulverwaltung, Lehrer und Amtsmeister weit über ihre Verpflichtungen hinaus sich um die Verköstigung der Schüler intensiv kümmern. Dies wird natürlich mit der wachsenden Schülerzahl umso schwieriger werden, zumal in naher Zukunft offenbar leider keine Lösung in Sicht ist.

Infrastruktur
Das Kerngebiet des Schulsprengels der Schule an der Wiesentfelser Straße war bis 1960 weitgehend ein brach liegendes Heidegebiet. 1965 wurde begonnen ein großflächiges Wohngebiet mit 1758 Wohnungen für ungefähr 6000 Bewohner zu erstellen. Zahlreiche Familien zogen ein. Die Schule an der Limesstraße, 1908 für die im Entstehen begriffene Siedlung Neuaubing erbaut, und die Schule an der Reichenaustraße mussten ungefähr 700 Kinder aus der neuen Siedlung aufnehmen. Baubeginn für das Schulhaus an der Wiesentfelser Straße war der 15. März 1967. Bereits am 23. April 1968 konnte der Unterricht beginnen.

Es handelt sich heute um ein reines Wohngebiet mit einem kleinen Einkaufszentrum gegenüber der Schule. Dort ist neben dem SOS – Mehrgenerationenhaus, einer kleinen Apotheke, einem Frisör, den Lebensmittelmärkten Tengelmann und Penny, einer Bäckerei noch ein türkisches Lebensmittelgeschäft untergebracht.
An der Limes- und an der Bodenseestraße finden sich weitere Supermärkte, Autohäuser und Baumärkte. Im geplanten Neubaugebiet Freiham (das zu unserem Schulsprengel gehört) ist bereits ein Teil des gemischten Gewerbegebietes realisiert worden. Neben Wohnanlagen befinden sich weitere Baumärkte, Möbelhäuser, verschieden Firmen etc. entweder im Bau oder bereits fertig gestellt.
In unmittelbarer Nähe um die Schule verteilt befinden sich mehrere Institutionen mit denen wir uns stark vernetzt haben:

o Der Jugendtreff Neuaubing
o SOS – Mütterzentrum (liefert das Mittagessen)
o AEH Wiesentfelser Str. 7
o Pro familia
o Hausverwaltungen:
GFBW
Heimbau Bayern