K.i.d.S.-Projekt

Auszug aus der Seite des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München:
„Diese Projektidee wurde zum Schuljahr 1995/96 von der Ausländerinnenbeauftragten der Stadt München und vom Sachbereich „Erziehung gegen Rassismus“ am Pädagogischen Institut nach München geholt und zum eigenständigen Modell K.I.D.S.-München entwickelt. Ohne die Unterstützung der Lichterkette e.V. und der Siemens AG, die anfangs das alleinige Sponsoring übernahmen, hätte das Projekt nicht realisiert werden können.
Das Referat für Bildung und Sport übernahm dieses notwendige und erfolgreiche Projekt im Schuljahr 2001/02 und finanziert es seitdem aus dem städtischen Haushalt. Bis zu 30 Schulen mit über 50 Künstlern und Künstlerinnen sind im K.I.D.S.-Projekt integriert. In den Projektkursen arbeiten die Künstler und Künstlerinnen aus verschiedenen Nationalitäten gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen, die ebenfalls aus unterschiedlichen Kulturen kommen, und deren Lehrkräften. Die Schüler und Schülerinnen erleben sie jetzt als Gleichgestellte, als Lernende. Damit erfahren die Jugendlichen eine Beachtung, die ihr Selbstwertgefühl hebt, eigene Kreativität freisetzt und zum Abbau von Aggression führt.
Inhalt dieser Kurse sind beispielsweise Breakdance, Bauchtanz, Hip-Hop, Bildhauerei, Kunst nach Wunsch, Malen mit Farben und Tönen, Graffiti, Trommeln, Percussion, Improvisionstheater und vieles mehr…
Das Modell K.I.D.S.- München kann wesentlich dazu beitragen, eine ganze Schule zu verändern. So erfahren Kinder und Jugendliche ihre Schule wieder stärker als ein Stück eigener Lebenswelt, in der sie sich und den anderen positiv begegnen.“

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